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Flüsse im Einzugsbereich

 

 Zu Beachten :

Flüsse befinden sich in ständiger Veränderung. Die Flussbeschreibung kann daher nur zur groben Orientierung dienen.

 

Inn:

Der Inn ist von Jettenbach (km 128) bis zum Kraftwerk Aubach (km 91,1) auf einer Länge von 37 km durchgehend als Wanderfluß fahrbar. Will man das Paddeln im Stausee vermeiden, dann bietet es sich an, bereits in Ehring (km 101) auszusteigen.

Auf der Strecke befinden sich einige Sohlschwellen, an denen sich je nach Wasserstand kleinere oder größere Wellen bilden.

 

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Alz:

Siehe sv-wacker.de/svwpaddeln/hausbaeche

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Attel:

Die Attel ist von der Ortschaft Aßling bis zur Mündung in den Inn beim Kloster Attel auf einer Strecke von 30 km fahrbar. Auf ihrer ersten Hälfte verhält sie sich vorwiegend wie ein ausgesprochener Wiesenfluß. Im zweiten Teil wird sie dann nicht nur landschaftlich reizvoller, sondern stellt auch erheblich größere Anforderungen an Geschick und Ausdauer des Fahrers. Querliegende Bäume, weit überhängendes Gesträuch, alte Baumstumpen und häufige Steinbrocken im Flußbett behindern die Fahrt, unterstreichen aber gleichzeitig die Romantik dieses kleinen Flusses, der sich oft mit scharfen Biegungen durch Wiesen, Wald und Moorlandschaft schlängelt. Zwischen Köckmühle und Mühlthal weist die Flußstrecke ziemliches Gefälle auf, außerdem verbreitert sich das Flußbett gelegetlich. eine Befahrung ist deshalb nur bei gutem Wasserstand zu empfehlen. Von einer Befahrung mit Zweierbooten wird abgeraten.

Fluß-km

Beschreibung

 
13,6 Straßenbrücke, links Rettenbach.
12,6 Wehr Potzmühl (verfallen), Steinschüttung auch bei NW mit Kunststoffbooten (mit Grundberührung) fahrbar.
10,3 Wehr Köckmühle, unfahrbar, vor Mauer anlanden, Boot hinunterlassen, 50m durch Buschwerk bis zu einer Kiesbank.
10,0 Straßenbrücke, links Pfaffing (1km)
Nun kommt das schönste Stück Attel. Der Fluß windet sich zwischen Kiesbänken und Steilufern mit flotter Strömung dahin; immer wieder versperren umgestürzte Bäume die Durchfahrt. Man kommt sich vor wie im Urwald. Es heißt immer wieder aufpassen und überheben.
4,3 Wegbrücke
3,8 links gute Möglichkeit zur Beendigung der Fahrt.
3,7 Wehr Mühlthal

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Isen:

Die Isen durchfließt ein abwechslungsreiches Wiesental und mündet bei Neuötting in den Inn. Leider hindern sehr viele Wehre die Fahrt, jedoch handelt es sich meist um kleinere Mühlen, die leicht zu umtragen sind.

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Salzach:

Siehe sv-wacker.de/svwpaddeln/hausbaeche

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Saalach:

Die Saalach ist ein wassertechnisch und landschaftlich besonders abwechslungsreicher Fluß. In ihrem Oberlauf durchfließt sie das enge Saalbacher Tal. Bei ausreichendem Wasserstand bietet sie hier eine fast ununterbrochene Schwallstrecke mit herrlichem Wildwasservergnügen.

Obere Saalach, vom Wehr oberhalb Hinterglemm (km 11,5) bis kurz vor Maishofen (km 29,5):
Die Strecke bietet schnelle Strömung mit schönen Schwällen, bei mäßiger Verblockung. Vorsicht auf Baum- und Strauchhindernisse! Die Schwierigkeiten liegen bei WW II und III, wobei die erste Hälfte deutlich leichter ist als die zweite.
Eingesetzt wird unterhalb eines unfahrbaren Wehres oberhalb von Hinterglemm. Auf flotter Strömung, aber ohne besondere Schwierigkeiten geht es durch Hinterglemm und Saalbach. Danach steigern sich die Schwierigkeiten in einzelnen Schwällen. Auf diesem Teil der Strecke sind auch mehrere Geröllbremsen aus großen Steinen in den Fluß eingebaut, die unter Materialeinsatz fahrbar sind. Etwa 1,5 km vor der Ausstiegstelle befindet sich ein von der Straße aus sichtbares unfahrbares Wehr, das am linken Flußufer umtragen werden kann. Am besten bei der Anfahrt anschauen.
Länge der Strecke 18 km.

Ab Maishofen folgt eine wenig interessante Flußstrecke. Von Saalfelden bis Paß Luftenstein durchfließt die Saalach ein zunehmend enger werdendes Waldtal, ohne besonderes Schwierigkeiten.

Ab Paß Luftenstein steigern sich die Schwierigkeiten bis zur grandiosen Lofer-Schlucht, deren Befahrung nur ausgesprochenen Spitzenfahrern vorbehalten sein sollte.

Saalach - Martinsschlucht (km 60) bis Teufelssteg (km 64):
Einsetzen bei der Straßenbrücke oberhalb des Passes Luftenstein. Wegen Wasserableitung ist hier oft wenig Wasser. Stark verblockte Strecke mit dem "Stopselzieher" (WW III-IV) als Schlüsselstelle. Es folgt ein Wehr, dessen Bootsrutsche durch Slalomstangen gekennzeichnet ist. Bis zur Mündung des Strubbaches (auch Loferbach genannt) folgen einige Kilometer leichtes Wildwasser.
Am Hubertussteg beginnt die Slalomstrecke. In der "Hubertuswalze" werden oft Wildwasserrodeos veranstaltet. Die Schwierigkeiten nehmen schnell zu WW IV, der Fluß ist stark verblockt Nach etwa 500 m kommt der Teufelssteg (km 64), wo normalerweise die Fahrt beendet wird. Es folgt die

Saalach - Teufelsschlucht (km 64 - km 67)
mit sehr schwerem und verblocktem Wildwasser. Diese Strecke wird im Rahmen von Gemeinschaftsfahrten unseres Vereines nicht gefahren.

Ab Schluchtende bis zum Saalach-Stausee in herrlicher Landschaf mäßig schweres Wildwasser.

Saalach - Au (km 67) - Reith (km (69)
Ab Au sind die Schwierigkeiten nur noch WW III mit mäßiger Verblockung. Die Saalach fließt in schöner landschaftlicher Umgebung dahin. Die Schwierigkeiten nehmen ab.

Saalach - Reith (km 69) bis Schneizlreuth (km 80):
Landschaftlich schöne Strecke mit einzelnen Schwällen, meist WW II, bei Unken noch einmal WW III.

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Lammer:

Die Lammer umfließt in großem Bogen das Tennengebirge. Sie ist sowohl sportlich wie landschaftlich lohnend. Höhepunkt sind die im Herbst bei Niedrigwasser fahrbaren Lammeröfen mit schwerem Wildwasser.

km 11-29,5 WW II-III, Gefälle 15%o
km 29,5-31,5 WW IV (V) Lammeröfen.
Befahrbarkeit Frühjahr bis Juni.

Fluß-km

Beschreibung

 
11 Annaberg, mögliche Einsatzstelle.
13,5 2-stufiges Wehr bei Windhof von der Straße aus einzusehen, evtl. fahrbar, sonst rechtzeitig rechts umtragen, oder gleich erst nach dem Wehr einsetzen.
14 Beginn einer etwa 1 km langen klammartigen Schlucht, die bei der Anfahrt gut besichtigt werden kann. Schwierigkeiten bis zur Mündung des Rußbaches WW II-III.
20 rechts Mündung des Rußbaches. Bis zur Mündung des Schwarzenbachs WW II.
26 links Mündung des Schwarzenbaches.
27 Brücke Voglau. Es folgt eine kurze, von der Straße gut einsehbare Klamm, WW III. Es bestehen Pläne, die Voglauer Schlucht durch ein E-Werk zu verbauen.
29,5 Nach 2 kurz aufeinanderfolgenden Straßenbrücken letzte Möglichkeit zum Anlanden vor den Lammeröfen.
Die Lammeröfen stellen schweres Wildwasser dar, mit sehr starkem Gefälle, verblockten und verwirbelten Katarakten sowie wasserfallähnlichen Abfällen. Eine Befahrung sollte nur bei NW und nach eingehender Besichtigung durchgeführt werden. Auf eine Einzelschilderung der Lammeröfen wird verzichtet.
31,5 Brücke, Ende der Lammeröfen.

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Tiroler Ache:

Die Tiroler Ache, auch Kössener Ache genannt, ist landschaftlich hervorragend schön. Sie fließt oberhalb von Kössen in einem verhältnismäßig breiten Tal zwischen dem Wilden Kaiser und den Loferer Steinbergen. Unterhalb von Kössen bricht sie in der wildromantischen "Entenlochklamm" durch die Chiemgauer Berge in die breite, dem Chiemsee vorgelagerte Ebene durch.

Ganzjährig befahrbar, WW I-II.
Achtung: Der Abschnitt von km 52 bis km 53 ist als Laichschutzgebiet in der Zeit vom 15.9. bis 31.5. gesperrt. In der übrigen Zeit ist die Durchfahrt im Hauptstromstrich gestattet, Anlanden jedoch verboten.

Fluß-km

Beschreibung

 
43 Brücke, mögliche Einsatzstelle.
50 Einsatzstelle an der Mündung der von rechts kommenden Schwarzlofer.
52 Von links Mündung des Kohlenbaches.
Bitte während des nächsten Kilometers die Fahrbeschränkung auf den Hauptstromstrich beachten.
53 Brücke von Kössen nach Staffen, hier keine Einsatzstelle. Danach Mündung des Talbaches, Ende der Sperrstrecke.
 

 

54 Mögliche Einsatzstelle bei der Kläranlage, bzw. beim städt. Bauhof. PKW außerhalb der Sperrschranke parken!!
Sandbank am Schluchteingang. Die Entenlochklamm ist landschaftlich sehr beeindruckend.
 

Entenlochklamm

55,5 Wallfahrtskirche Klobenstein. Bei einem Eisensteig rechts Aufstieg zu einem Wirtshaus "Brotzeitstelle".
57,5 Grenze zwischen Österreich und Deutschland.
58 Straßenbrücke, gute Stelle zur Beendigung der Fahrt.

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Mangfall:

Die Mangfall ist der Abfluß des Tegernsees. Unterhalb Müller am Bach wird fast das gesamte Wasser der Mangfall zum Seehamer See und zum Kraftwerk Vagen abgeleitet. Ab Thalham fließt die Mangfall durch ein völlig einsames Waldtal weitab jeglicher Straßen. In dem im folgenden beschriebenen Abschnitt ist die Mangfall infolge vorbildlicher Renaturierungsmaßnahmen durchgehend fahrbar und sehr lohnend.

Schwierigkeiten: WW II-III.
Länge: 10 km

Unterhalb der Autobahnbrücke bei Weyarn zweigt eine kleine Straße von der Verbindungsstraße Weyarn - Valley ab. Einsetzen wo diese Straße die Mangfall erreicht.
Es folgen zunächst einige renaturierte Stufen aus großen Steinblöcken.
Nach einigen hundert Metern, beim Gasthaus Maxlmühle kommt eine etwa 2m hohe Stufe, unterhalb der sich bei hohem Wasserstand eine kräftige Walze bilden kann.  Gleich dahinter befindet sich eine zweite, kleinere Stufe.
Es folgt eine schöne Waldschlucht mit mehreren renaturierten Wehren. Ein ehemals mehrere Meter hohes Wehr wurde in einen sehr schönen, ca. 200 m langen Katarakt umgewandelt.
Beendigung der Fahrt kurz vor Westerham, wo die Straße den Fluß berührt. 

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Leitzach:

Die Leitzach entspringt aus vielen Quellbächen im Mangfallgebirge unterhalb des Ursprungpasses. Sie mündet bei Westerham in die Mangfall. 
Die Leitzach ist trotz menschlicher Einwirkung und Wasserkraftnutzung ein weitgehend naturnaher Fluß. Eine Befahrung in Kleingruppen mit Schonung der Ufer, Beachtung von privaten und landwirtschaftlich genutzten Flächen sollte selbstverständlich sein.

Schwierigkeiten: WW II-III.
Länge: 9 km

Die Einsatzstelle etwas unterhalb der Straßenbrücke von Stauden ist über einen Feldweg erreichbar.
Es folgen kleinere künstliche Stufen, die allesamt fahrbar sind. Ein renaturiertes Wehr bildet eine kurze schöne Blockstrecke. 
Nach einer Brücke folgt eine weitere spritzige Blockstrecke, die ebenfalls durch Renaturierung eines Wehres entstand.
Etwa in der Mitte der Strecke erreicht man den Stau einer Mühle. Links befindet sich ein Überlauf, an dessen linker Seite wiederum seit 2002 ein für Boote fahrbarer Fischaufstieg in Form von einzelnen Gumpen mit Überlauf zum nächsten Gumpen existiert. Die restliche Strecke bis das Wasser aus der Mühle wieder dazukommt ist meist etwas trocken.
Es folgt eine einsame Waldschlucht mit leichtem Wildwasser (WWI-II).
Beendigung der Fahrt beim Wehr von Drachental, kurz oberhalb von Wörnsmühl. Zufahrt auf einer kleinen Straße, die von der Brücke in Wörnsmühl am rechten Leitzachufer flußaufwärts führt.  

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Thierseer Ache:

Schwierigkeit: WW II, III
Länge: 12 km

Die Thierseer Ache ist ein kleiner Wildfluß, der von Landl nach Kiefersfelden fließt und dort in den Inn mündet. Sie ist landschaftlich und wassertechnisch reizvoll.

Übliche Einsatzstelle an der Straßenbrücke Landl - Hinterthiersee. Zunächst leichtes Wildwasser (II) bis zum Wehr beim Schmied im Tal, das nach Besichtigung fahrbar ist.

Thierseer1.jpg (15814 Byte)
Wehr beim Schmied im Tal

Kurz danach beginnt eine sehr schöne Wald- und Felsschlucht mit interessantem Wildwasser (III). Die Straße verläuft hoch über dem Fluß, bzw. abseits des Flusses.

Thierseer2.jpg (22962 Byte)
In der Schlucht

Am Ende der Schlucht kommt links ein riesiger Steinbruch und kurz danach bei einem Steg die Ausstiegstelle beim Gasthaus Wachtel.

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Kelchsauer Ache:

Die Kelchsauer Ache ist ein schweres Wildwasser in einem sehr schönen Hochtal der Kitzbüheler Alpen.

Schwierigkeiten WW III-IV.
Gefälle 21 %o.
Pegel unterhalb Hörbrunn direkt an der Hauptstraße: Minimum 175 cm, MW = 190 cm, HW ab 210 cm.

Fluß-km

Beschreibung

 
14 Zusammenfluß von Langer und Kurzer Grundache, kurz darauf links Kraftwerkeinlauf; ab hier Name des Flusses "Kelchsauer Ache".
Übliche Einsatzstelle.
Stark verblocktes, gefällstarkes Wildwasser. Laufende Veränderungen durch Muren, so daß eine Beschreibung kaum möglich ist, bis WW IV.
17,5 Kelchsau. Vor der ersten Brücke im Ortsbereich stark verblockter Katarakt in einer Linkskurve, besichtigen. Es folgen 3 Steinwurfwehre, das 1. besser rechts umtragen.
18,8 Schwierige S-Kurve mit Betonbrücke am Ende des Kataraktes.
20 Katarakt von Hörbrunn. Nach der 2. Straßenbrücke stark verblockte Linkskurve. Beide Ufer wurden bis zur Mündung mit Bruchsteinen neu befestigt. Ab hier etwas leichter. Auf den nächsten 2 km rund 20 schräge Gefällbremsen, alle fahrbar, z.T. erhebliche Wellenbildung
22,5 Kurze, stark verblockte Gefällzone
24 Mündung in Brixentaler Ache bei km 14.

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Windauer Ache:

Die Windauer Ache ist ein sehr sportlicher Wildbach in einem landschaftlich hervorragend schönen Hochtal der Kitzbüheler Alpen. Besonders eindrucksvoll ist eine nahezu 4 km lange Schluchtstrecke.

Schwierigkeiten: km 9,2-10 WW IV-V;
                              km 10,5-20,6 WW IV und III
Gefälle 25 %o.
Pegel km 20: NW=19dm; MW=20dm
Wasser sehr sauber.

Fluß-km

Beschreibung

 
0 Ursprung aus dem Rainkarsee am Fuß des Kröndlhorns in etwa 2000 m Höhe.
9,2 Wasserfall, 2m hoch, fahrbar. Mögliche Einsatzstelle bei NW. Evtl ist auch eine Befahrung von weiter oben möglich. Bis km 10 sehr eng und steil, WW WW-V.
9,4 Brücke
10 Mögliche Einsatzstelle am Ende der Steilzone. WW III, einzelne Stellen bis knapp WW IV. 2 Katarakte WW IV.
11 Brücke bei Steinberghaus, übliche Einsatzstelle. Etwas später Abnahme der Schwierigkeiten.
13,2 Brücke beim "Jägerhäusl". Kurz danach Beginn einer sehr schönen Wald- und Felsschlucht, sehr interessantes WW bis max. WW IV-.
14,5 Wehr, weiteres Wehr bei km 14,7. Beide Wehre sind evtl nach Besichtigung fahrbar, bei HW absolut unfahrbar, tödlicher Unfall! Vom Boot aus nur sehr schwer zu erkennen, kein Rückstau, kein Kehrwasser. Unbedingt nach Einfahrt in die Schlucht beim 1. großen Schieferabbruch aussteigen und ansehen!
16,8 Ende der Schlucht, ab hier erheblich leichter, WW II. Bis zur Mündung 4 niedere Geröllbremsen, alle fahrbar.
20 Brücke, rechts Pegel, Zufahrt am linken Ufer ab km 20,6.
20,6 Mündung in Brixentaler Ache bei km 13,8. Kurz danach Wehr, unfahrbar, gute Gelegenheit zur Beendigung der Fahrt.

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Brandenberger Ache:

Die Brandenberger Ache durchbricht in ihrem Verlauf mehrere querliegende Gebirgszüge, daraus ergibt sich ein häufiger Wechsel zwischen Schluchten und Klammen sowie lieblichen Talweitungen. 600 Jahre Holztrift haben das Flußbett geformt: loser Schotter wurde abtransportiert nur große Blücke sind geblieben. Auf langen Strecken verläuft die Brandenberger Ache durch blanken, gewachsenen Fels. Die Brandenberger Ache gehört zu den landschaftlich schönsten und wassertechnisch interessantesten Flüssen Tirols. Eine durchgehende Straßenverbindung entlang der Ache besteht nicht, der größte Teil der Brandenberger Ache kann auf einem ehemaligen Triftsteig besichtigt werden.

Die Brandenberger Ache wurde 1988 zum "Naturdenkmal" erklärt, damit dürften die lange Zeit heftig umstrittenen Pläne für eine Verbauung der Ache wohl endgültig erledigt sein.

Schwierigkeiten: km 0 - 11 WW III (IV)
                              km 11 - 12,8 WW V
                              km 12,8 - 19 WW III und IV
                              km 19 - 22,1 WW V (VI)
                              km 22,1 - 30 WW III (IV), abnehmend

Fluß-km

Beschreibung

0 Ursprung durch Zusammenfluß von roter und weißer Valepp, übliche Einsatzstelle.
0,5 unfahrbarer Wasserfall, vor der Kapelle links umtragen.
1,5 Links Mündung eines Baches, Grenze. Es folgt eine sehr schöne Schlucht mit klammartigen Verengungen, besonders reizvoll durch Wasserfälle, die in die Schlucht stürzen. Am Ende der Schluchtstrecke, nach 2 Wasserfällen auf der rechten Seite eine etwa 200 m lange Blockstrecke, WW IV, vor Befahrung unbedingt besichtigen. Links umtragen möglich.
5,5 "Erzherzog-Johann-Klause", Staumauer mit 4 m hohem Abfall, nicht mehr fahrbar, das Wasser strömt ohne sichere Ausstiegsmöglichkeit durch 2 siphon-artige Durchlässe, unbedingt rechtzeitig aussteigen und mühsam umtragen. 
Bis zum Eingang der Kaiserklamm herrliche WW-Fahrt in großartiger Landschaft, WW II-III.
6,8 Rechts Mündung der Bayrach.
10,2 Brücke
10,5 Schranke, die aus dem Inntal kommenden PKW müssen hier abgestellt werden. 
11 Beginn der Kaiserklamm, die sich bis auf 3 m verengt. Sie hat bei dem empfohlenen Wasserstand nur mäßige Wasserwucht, ist jedoch technisch sehr schwierig, WW V.
12,8 Kaiserhaus, Pegel; Einsatzstelle, falls die Kaiserklamm nicht befahren wird. Anschließend leichteres Wasser, WW II
15 Beginn der Pinegg-Klamm. Am Beginn der Klamm 2 m hoher Abfall, nach Besichtigung links fahrbar, Mitte absolut unfahrbar, Steckgefahr! WW IV. Bei sehr hohem Wasser kann dieser Abfall auf der rechten Rampe umfahren werden. Links umtragen gut möglich. In der Klamm keine besonderen Schwierigkeiten.
16 Pinegg, rechts Mündung der Steinberger Ache.
16,5 Riffl-Katarakt, WW IV, links oder rechts fahrbar, Hauptwasser in der Mitte wegen Verklemmungsgefahr gefährlich (tödlicher Unfall).
17,6 Beginn der Wiesklamm
18,1 Rohrbach-Brücke, darunter Blockstrecke. Die Befahrung des mittleren Teils der Brandenberger Ache wird vielfach hier beendet. Man kann hier am linken Umfer über einen Pfad die Straße Brandenberg-Aschau erreichen.
19 Links zwei Häuser (Mösl-Mühle), Beendigung der Fahrt auch hier möglich. Es folgen die schwersten Abschnitte der Brandenberger Ache, die Mösl-, Gschöß- und Tiefenbachklamm. Die gesamten Schluchten stellen sehr schweres WW dar, fast durchweg WW V. Sie müssen vor einer evtl. Befahrung von einem Trifftsteig aus unbedingt besichtigt werden.
20 Rechts in ungefähr 20 m Höhe ein in den Felsen gehauener Steig, den man sich schon bei der Anfahrt merken sollte, sofort aussteigen. 200 m vor dem Strahl Baum über ganze Breite des Flusses, unfahrbar, umtragen. Die folgende verwinkelte Gefällzone, der sog. "Strahl" hat WW VI, sie wurde allerdings in letzter Zeit vielfach befahren. Es dürfte vernünftig sein, den Steig, der über eine kleine Brücke führt zum Umtragen zu benutzen und nach 200 m wieder einzusetzen. Weiterhin schwerstes Wildwasser.
21,5 Steg, der danach folgende Abfall evtl. ganz links fahrbar, rechts Verklemmungsgefahr, tödlicher Unfall! Weiterhin gewaltige Katarakte.
22,1 Ende der Tiefenbach-Klamm, danach etwas leichter.
24,6 Verfallenes Wehr, Floßgasse im rechten Drittel fahrbar, links Durchfahrt wegen Eisentraversen lebensgefährlich, evtl. rechts umtragen. Nach dem Wehr folgt auf 500 m eine schwere Blockstrecke (Saugraben), WW IV, wegen möglicher Treibholzversperrungen vor Befahrung besichtigen!
25,5 Ehemaliges Maschinenhaus Mossau, ab hier bis zur Mündung leichtes WW.
26 Alte, gesperrte Brücke.
26,5 Fußgängersteg bei Kirche Mariathal, Pegel, Kirche und Friedhof sind sehenswert.
27,5 Post-Brücke Kramsach. Kurz davor ehemaliger Triftrechen, bei NW Pfähle! Auf beiden Seiten gutes Essen, rechts guter Ausstieg möglich.
28,5 Duftner-Brücke, beste Stelle zur Beendigung der Fahrt (beim Rathaus)
30 Mündung in den Inn

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Königseer Ache:

Die Königseer Ache ist der Abfluß des Königsees.

Schwierigkeiten: WW II, III+.

Fluß-km

Beschreibung

 
23 Wasserfall (7m), X, danach mögliche Einsatzstelle, starkes Gefälle und starke Verblockung (WW IV).
22,8 Straßenbrücke Königsee.
22,4 rechts Campingplatz und Parkplatz, es folgen auf 200 m schöne Schwälle, mäßig verblockt (WW III),

Königseer1.jpg (16016 Byte)

danach WW II.

21,4 Straßenbrücke Unterschönau
20,2 Wehr, über Rutsche gut fahrbar.
18,2 Straßenbrücke B20, Berchtesgaden, Aussatzstelle, links Mündung der Ramsauer Ache

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Ramsauer Ache:

Die Ramsauer Ache entwässert die Reiteralm und den Hochkalter und ist der Abfluß des Hintersees in der Ramsau.

Schwierigkeiten: WW II, Wehre
Gefälle: 11%o
Pegel: in Engedey (km 4,3), günstig 60 cm.

Fluß-km

Beschreibung

6,4 Einsatzstelle nach der Klamm unterhalb der Mündung des Wimbaches.
4,3 Straßenbrücke Engedey, Pegel, rechts Oberschönau.
0 Berchtesgaden, Straßenbrücke, danach Mündung in die Königseer Ache.

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Berchtesgadener Ache:

Die Berchtesgadener Ache entsteht durch den Zusammenfluß von Königsseer Ache und Ramsauer Ache. Sie ist ein leichter Wildfluß mit einigen Wehren.

Fluß-km

Beschreibung

0
0,7 Wehr, nach ansehen evt. fahrbar.
2,4 rechts Salzbergwerk, Wehr gut fahrbar.
 

5,1 Wehr fahrbar
11 Marktschellenberg, Brücke der B 305, dahinter Wehr. Gute Möglichkeit zur Beendigung der Fahrt.

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Donau:

Die Strecke von Vohburg nach Kehlheim ist 24 km lang und führt unter anderem durch den Donaudurchbruch bei Weltenburg.

Fluß-km

Beschreibung

 
2438,4 Beginn des Wasserübungsplatzes Wackerstein-Münchsmünster der Bundeswehr. Vorsicht auf Spannseile und Schwimmbrücken! Kurzzeitige Durchfahrtsverbote unbedingt beachten! Lebensgefahr! Rechts und links sind militärische Sperrgebiete, anlanden verboten.
2436,8 Ende des Wasserübungsplatzes.
2436,6 Straßenbrücke, links Pförring.
2432,4 alte Straßenbrücke, links Neustadt, rechts Marching. 100 m danach neue Brücke.
2432 rechts Zeltplatz, Rastplatz, Gasthaus Reiterstüberl (ca. 10 Min).
2427 rechts Mündung der Abens.
2426,9 Seilfähre, links Hienheim.
Überreste des vor 2000 Jahren erbauten Limes, auf der Höhe am Waldrand Hadrianssäule mit der Inschrift: "Hier am linken Donauufer beginnt der von den römischen Kaisern Trajan, Hadrian und Probus in den Jahren 117 bis 282 n. Chr. gegen die Teutschen angelegte Wall, auch Teufelsmauer genannt."
rechts Eining, Rastplatz und Imbiss beim Fährhaus.
2422,6 links Haderfleck, beim Haderfleck treten die Berge des Juras an den Fluß heran und drängen diesen nach Südosten.
2420,6 rechts Gänsanger der Gemeinde Weltenburg, links Stausacker, Gartenschänke Schmidt (paddlerfreundlich).
2419,5 rechts Kloster Weltenburg, altes Benediktinerkloster, der Überlieferung gemäß vom hl. Eustachius um 620 gegründet. Barocke Klosterkirche, erbaut von den Gebrüdern Asam, Klosterwirtschaft mit Brauerei. Gleich nach dem Kloster beginnt der Donaudurchbruch. Vorsicht auf Motorschiffahrt! Naturschutzgebiet!


Am Kloster Weltenburg

2416,3 links Klösterl, Gasthaus im Donaudurchbruch (paddlerfreundlich). Haus des Kehlheimer KC.
2415 links auf dem Michelsberg steht die von König Ludwig I. in den Jahren 1842-1863 erbaute Befreiungshalle (Andenken an die Befreiungskriege 1813-1815).
2414,6 links Mündung des Ludwig-Donau-Main-Kanals, für Schiffe und Sportboote aufgelassen. Gute Ausstiegsmöglichkeit.

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Koppentraun:

Die Koppentraun durchbricht in einer wildromantischen und kaum zugänglichen Schlucht die Ausläufer des Dachsteines und mündet in den Hallstätter See.

Schwierigkeiten: IV+; schwerstes Wildwasser, bei Hochwasser Lebensgefahr.
Gefälle: gesamt: 15%o, im Mittelstück 25%o.

Fluß-km

Beschreibung

   
9 Fußgängersteg gegenüber des Bahnhofs Bad Aussee, Pegel! PKW am nahen Bahnhofsparkplatz abstellen.
10 Betonwehr, bei NW Betonplatte im Unterwasser, bei höheren Wasserständen lebensgefährlicher Rücklauf. Es folgen 3 kleine Stufen, bei der 3. Stufe ist die Steinpackung durch Schienenstücke fixiert. Vorsicht! Je nach Wasserstand Unfallgefahr!
Zunächst leichtes Wildwasser, WW II-III. Die Koppentraun schneidet allmählich immer tiefer in die Koppenschlucht ein.
12,5 1. Eisenbahnbrücke, Zunahme der Schwierigkeiten.
13 2. Eisenbahnbrücke.
Fast schlagartige Steigerung der Schwierigkeiten. In einer leichten Linkskurve zunächst knapp aufeinanderfolgende Gefällstufen, WW II-IV. In der letzten Stufe vor dem "Gschauten" liegt rechts ein Baum im Wasser, unbedingt links fahren (1997). Unmittelbar darauf folgt ein Katarakt, der mit großen Felsbrocken durchsetzt ist (das "Gschaute"), WW IV, vor Befahrung vom rechten Ufer aus besichtigen. Am Ende des "Gschauten" rechts großes Loch mit starkem Rücklauf, evtl. links über Steine umfahrbar.
Nach 200 m ruhigem Wasser folgen die schwersten Stellen der Koppentraun (das "Ungschaute"), zur Besichtigung links aussteigen, WW IV-V, bei HW WW V. Die 3 aufeinanderfolgenden Stufen können links umtragen werden. In der 4. Stufe Baum in der Walze, Steckgefahr, Durchfahrt 2m links vom Ufer (1997). Hier auch neue Stufe mit erheblichem Rücklauf. Links umfahren möglich. Bis zur 3. Eisenbahnbrücke eine Reihe von weiteren Katarakten, WW IV.
16 3. Eisenbahnbrücke, Ende der Schwierigkeiten.
17 Straßenbrücke, Pegel, Ausstiegstelle

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Traun:

Die Traun fließt vom Halstätter See in den Traunsee. Auf der ersten Hälfte der Strecke befinden sich mehrere Wehre, auf der zweiten Hälfte ist die Traun ein reiner Wanderfluß.

Traun_1.jpg (10689 Byte)
Ein Wehr auf der Traun

Fluß-km

Beschreibung

 
32,5 Steeg, Ausfluß der Traun aus dem Hallstätter See, Brücke, Einsatzstelle. Wehr (Seeklause), vor Befahrung unbedingt besichtigen. Die Hauptströmung zieht in einen Driftrechen. Es hat hier schon mehrere Unfälle gegeben, ein Todesfall (1996).
35,5 Wehr (Granitzpolster), links fahrbar, Besichtigung vom linken Ufer empfehlenswert.
35,8 Wehr (Eispolster), rechts fahrbar.
36,5 Wehr (Goisererpolster), wurde umgebaut, Endzustand noch nicht bekannt, Besichtigung erforderlich.
39 Wehr (Weißenbachpolster), fahrbar, bei höherem Wasserstand erhebliche Wellenbildung am Auslauf. Links anschauen. Links Mündung des Weißenbaches.
40 Eisenbahnbrücke, unbedingt links aussteigen, um den folgenden "Wilden Laufen" zu besichtigen. Der Fluß teilt sich in zwei Arme.
Im linken Arm Floßgasse, am Ende hohe Wellen, bei höherem Wasserstand gefährlicher Rücklauf, evtl. ganz rechts am Rücklauf vorbeifahren.
Rechter Arm zunächst Wehr mit mäßigem Rücklauf, fahrbar, kurz danach verwinkelter Abfall, WW IV.
45 Bad Ischl, Eisenbahnbrücke, davor links gute Möglichkeit die Fahrt zu beenden, Parkplatz.
46,5 Wehr mit Floßgasse? Dieses Wehr soll inzwischen abgebaut sein.
65 Mündung in den Traunsee.

Traun_2.jpg (16855 Byte)
Auf der Traun

erstellt am: 27.03.09

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