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Anfang |

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Flüsse
im Einzugsbereich |
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| Zu
Beachten :
Flüsse befinden sich in ständiger Veränderung. Die
Flussbeschreibung kann daher nur zur groben Orientierung dienen.
Inn:
Der Inn ist von Jettenbach (km 128) bis zum Kraftwerk Aubach (km 91,1) auf einer Länge
von 37 km durchgehend als Wanderfluß fahrbar. Will man das Paddeln im Stausee vermeiden,
dann bietet es sich an, bereits in Ehring (km 101) auszusteigen.
Auf der Strecke befinden sich einige Sohlschwellen, an denen
sich je nach Wasserstand kleinere oder größere Wellen bilden.

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Alz:
Siehe sv-wacker.de/svwpaddeln/hausbaeche

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Attel:
Die Attel ist von der Ortschaft Aßling bis zur
Mündung in den Inn beim Kloster Attel auf einer Strecke von 30 km
fahrbar. Auf ihrer ersten Hälfte verhält sie sich vorwiegend wie ein
ausgesprochener Wiesenfluß. Im zweiten Teil wird sie dann nicht nur
landschaftlich reizvoller, sondern stellt auch erheblich größere
Anforderungen an Geschick und Ausdauer des Fahrers. Querliegende Bäume,
weit überhängendes Gesträuch, alte Baumstumpen und häufige
Steinbrocken im Flußbett behindern die Fahrt, unterstreichen aber
gleichzeitig die Romantik dieses kleinen Flusses, der sich oft mit
scharfen Biegungen durch Wiesen, Wald und Moorlandschaft schlängelt.
Zwischen Köckmühle und Mühlthal weist die Flußstrecke ziemliches
Gefälle auf, außerdem verbreitert sich das Flußbett gelegetlich. eine
Befahrung ist deshalb nur bei gutem Wasserstand zu empfehlen. Von einer
Befahrung mit Zweierbooten wird abgeraten.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 13,6 |
Straßenbrücke, links Rettenbach. |
| 12,6 |
Wehr Potzmühl (verfallen), Steinschüttung auch
bei NW mit Kunststoffbooten (mit Grundberührung) fahrbar. |
| 10,3 |
Wehr Köckmühle, unfahrbar, vor Mauer anlanden,
Boot hinunterlassen, 50m durch Buschwerk bis zu einer Kiesbank. |
| 10,0 |
Straßenbrücke, links Pfaffing (1km)
Nun kommt das schönste Stück Attel. Der Fluß windet sich zwischen
Kiesbänken und Steilufern mit flotter Strömung dahin; immer wieder
versperren umgestürzte Bäume die Durchfahrt. Man kommt sich vor wie
im Urwald. Es heißt immer wieder aufpassen und überheben. |
| 4,3 |
Wegbrücke |
| 3,8 |
links gute Möglichkeit zur Beendigung der Fahrt. |
| 3,7 |
Wehr Mühlthal |

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Isen:
Die Isen durchfließt ein abwechslungsreiches
Wiesental und mündet bei Neuötting in den Inn. Leider hindern sehr viele
Wehre die Fahrt, jedoch handelt es sich meist um kleinere Mühlen, die
leicht zu umtragen sind.

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Salzach:
Siehe sv-wacker.de/svwpaddeln/hausbaeche

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Saalach:
Die Saalach ist ein wassertechnisch und landschaftlich besonders abwechslungsreicher
Fluß. In ihrem Oberlauf durchfließt sie das enge Saalbacher Tal. Bei ausreichendem
Wasserstand bietet sie hier eine fast ununterbrochene Schwallstrecke mit herrlichem
Wildwasservergnügen.
Obere Saalach, vom Wehr oberhalb Hinterglemm (km 11,5)
bis kurz vor Maishofen (km 29,5):
Die Strecke bietet schnelle Strömung mit schönen Schwällen, bei mäßiger Verblockung.
Vorsicht auf Baum- und Strauchhindernisse! Die Schwierigkeiten liegen bei WW II und III,
wobei die erste Hälfte deutlich leichter ist als die zweite.
Eingesetzt wird unterhalb eines unfahrbaren Wehres oberhalb von Hinterglemm. Auf flotter
Strömung, aber ohne besondere Schwierigkeiten geht es durch Hinterglemm und Saalbach.
Danach steigern sich die Schwierigkeiten in einzelnen Schwällen. Auf diesem Teil der
Strecke sind auch mehrere Geröllbremsen aus großen Steinen in den Fluß eingebaut, die
unter Materialeinsatz fahrbar sind. Etwa 1,5 km vor der Ausstiegstelle befindet sich ein
von der Straße aus sichtbares unfahrbares Wehr, das am linken Flußufer umtragen werden
kann. Am besten bei der Anfahrt anschauen.
Länge der Strecke 18 km.
Ab Maishofen folgt eine wenig interessante Flußstrecke. Von Saalfelden bis Paß
Luftenstein durchfließt die Saalach ein zunehmend enger werdendes Waldtal, ohne
besonderes Schwierigkeiten.
Ab Paß Luftenstein steigern sich die Schwierigkeiten bis zur grandiosen
Lofer-Schlucht, deren Befahrung nur ausgesprochenen Spitzenfahrern vorbehalten sein
sollte.
Saalach - Martinsschlucht (km 60) bis Teufelssteg (km
64):
Einsetzen bei der Straßenbrücke oberhalb des Passes Luftenstein. Wegen
Wasserableitung ist hier oft wenig Wasser. Stark verblockte Strecke mit dem
"Stopselzieher" (WW III-IV) als Schlüsselstelle. Es folgt ein Wehr, dessen
Bootsrutsche durch Slalomstangen gekennzeichnet ist. Bis zur Mündung des Strubbaches
(auch Loferbach genannt) folgen einige Kilometer leichtes Wildwasser.
Am Hubertussteg beginnt die Slalomstrecke. In der "Hubertuswalze" werden oft
Wildwasserrodeos veranstaltet. Die Schwierigkeiten nehmen schnell zu WW IV, der Fluß ist
stark verblockt Nach etwa 500 m kommt der Teufelssteg (km 64), wo normalerweise die Fahrt
beendet wird. Es folgt die
Saalach - Teufelsschlucht (km 64 - km 67)
mit sehr schwerem und verblocktem Wildwasser. Diese Strecke wird im Rahmen von
Gemeinschaftsfahrten unseres Vereines nicht gefahren.
Ab Schluchtende bis zum Saalach-Stausee in herrlicher Landschaf mäßig schweres
Wildwasser.
Saalach - Au (km 67) - Reith (km (69)
Ab Au sind die Schwierigkeiten nur noch WW III mit mäßiger Verblockung. Die Saalach
fließt in schöner landschaftlicher Umgebung dahin. Die Schwierigkeiten nehmen ab.
Saalach - Reith (km 69) bis Schneizlreuth (km 80):
Landschaftlich schöne Strecke mit einzelnen Schwällen, meist WW II, bei
Unken noch einmal WW III.

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Lammer:
Die Lammer umfließt in großem Bogen das Tennengebirge. Sie ist
sowohl sportlich wie landschaftlich lohnend. Höhepunkt sind die im Herbst bei
Niedrigwasser fahrbaren Lammeröfen mit schwerem Wildwasser.
km 11-29,5 WW II-III, Gefälle 15%o
km 29,5-31,5 WW IV (V) Lammeröfen.
Befahrbarkeit Frühjahr bis Juni.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 11 |
Annaberg, mögliche Einsatzstelle. |
| 13,5 |
2-stufiges Wehr bei Windhof von der Straße aus einzusehen, evtl.
fahrbar, sonst rechtzeitig rechts umtragen, oder gleich erst nach dem Wehr einsetzen. |
| 14 |
Beginn einer etwa 1 km langen klammartigen Schlucht, die bei der
Anfahrt gut besichtigt werden kann. Schwierigkeiten bis zur Mündung des Rußbaches WW
II-III. |
| 20 |
rechts Mündung des Rußbaches. Bis zur Mündung des Schwarzenbachs
WW II. |
| 26 |
links Mündung des Schwarzenbaches. |
| 27 |
Brücke Voglau. Es folgt eine kurze, von der Straße gut einsehbare
Klamm, WW III. Es bestehen Pläne, die Voglauer Schlucht durch ein E-Werk zu verbauen. |
| 29,5 |
Nach 2 kurz aufeinanderfolgenden Straßenbrücken letzte
Möglichkeit zum Anlanden vor den Lammeröfen.
Die Lammeröfen stellen schweres Wildwasser dar, mit sehr starkem Gefälle, verblockten
und verwirbelten Katarakten sowie wasserfallähnlichen Abfällen. Eine Befahrung sollte
nur bei NW und nach eingehender Besichtigung durchgeführt werden. Auf eine
Einzelschilderung der Lammeröfen wird verzichtet. |
| 31,5 |
Brücke, Ende der Lammeröfen. |
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Tiroler Ache:
Die Tiroler Ache, auch Kössener Ache genannt, ist landschaftlich
hervorragend schön. Sie fließt oberhalb von Kössen in einem verhältnismäßig breiten
Tal zwischen dem Wilden Kaiser und den Loferer Steinbergen. Unterhalb von Kössen bricht
sie in der wildromantischen "Entenlochklamm" durch die Chiemgauer Berge in die
breite, dem Chiemsee vorgelagerte Ebene durch.
Ganzjährig befahrbar, WW I-II.
Achtung: Der Abschnitt von km 52 bis km 53 ist als Laichschutzgebiet
in der Zeit vom 15.9. bis 31.5. gesperrt. In der übrigen Zeit ist die Durchfahrt im
Hauptstromstrich gestattet, Anlanden jedoch verboten.
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 43 |
Brücke, mögliche Einsatzstelle. |
| 50 |
Einsatzstelle an der Mündung der von rechts kommenden
Schwarzlofer. |
| 52 |
Von links Mündung des Kohlenbaches.
Bitte während des nächsten Kilometers die Fahrbeschränkung auf den Hauptstromstrich
beachten. |
| 53 |
Brücke von Kössen nach Staffen, hier keine Einsatzstelle. Danach
Mündung des Talbaches, Ende der Sperrstrecke. |
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| 54 |
Mögliche Einsatzstelle bei der Kläranlage, bzw. beim städt.
Bauhof. PKW außerhalb der Sperrschranke parken!!
Sandbank am Schluchteingang. Die Entenlochklamm ist landschaftlich sehr beeindruckend. |
| |

Entenlochklamm |
| 55,5 |
Wallfahrtskirche Klobenstein. Bei einem Eisensteig rechts Aufstieg
zu einem Wirtshaus "Brotzeitstelle". |
| 57,5 |
Grenze zwischen Österreich und Deutschland. |
| 58 |
Straßenbrücke, gute Stelle zur Beendigung der Fahrt. |
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Mangfall:
Die Mangfall ist der Abfluß des Tegernsees.
Unterhalb Müller am Bach wird fast das gesamte Wasser der Mangfall zum
Seehamer See und zum Kraftwerk Vagen abgeleitet. Ab Thalham fließt die
Mangfall durch ein völlig einsames Waldtal weitab jeglicher Straßen. In
dem im folgenden beschriebenen Abschnitt ist die Mangfall infolge
vorbildlicher Renaturierungsmaßnahmen durchgehend fahrbar und sehr
lohnend.
Schwierigkeiten: WW II-III.
Länge: 10 km
Unterhalb der Autobahnbrücke bei Weyarn zweigt eine
kleine Straße von der Verbindungsstraße Weyarn - Valley ab. Einsetzen wo
diese Straße die Mangfall erreicht.
Es folgen zunächst einige renaturierte Stufen aus großen Steinblöcken.
Nach einigen hundert Metern, beim Gasthaus Maxlmühle kommt eine etwa 2m
hohe Stufe, unterhalb der sich bei hohem Wasserstand eine kräftige Walze
bilden kann. Gleich dahinter befindet sich eine zweite, kleinere
Stufe.
Es folgt eine schöne Waldschlucht mit mehreren
renaturierten Wehren. Ein ehemals mehrere Meter hohes Wehr wurde in einen
sehr schönen, ca. 200 m langen Katarakt umgewandelt.
Beendigung der Fahrt kurz vor Westerham, wo die Straße den Fluß
berührt.
|

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Leitzach:
Die Leitzach entspringt aus vielen Quellbächen im
Mangfallgebirge unterhalb des Ursprungpasses. Sie mündet bei Westerham in
die Mangfall.
Die Leitzach ist trotz menschlicher Einwirkung und Wasserkraftnutzung ein
weitgehend naturnaher Fluß. Eine Befahrung in Kleingruppen mit Schonung
der Ufer, Beachtung von privaten und landwirtschaftlich genutzten Flächen
sollte selbstverständlich sein.
Schwierigkeiten: WW II-III.
Länge: 9 km
Die Einsatzstelle etwas unterhalb der
Straßenbrücke von Stauden ist über einen Feldweg erreichbar.
Es folgen kleinere künstliche Stufen, die allesamt fahrbar sind. Ein
renaturiertes Wehr bildet eine kurze schöne Blockstrecke.
Nach einer Brücke folgt eine weitere spritzige Blockstrecke, die
ebenfalls durch Renaturierung eines Wehres entstand.
Etwa in der Mitte der Strecke erreicht man den Stau einer Mühle. Links
befindet sich ein Überlauf, an dessen linker Seite wiederum seit 2002 ein
für Boote fahrbarer Fischaufstieg in Form von einzelnen Gumpen mit
Überlauf zum nächsten Gumpen existiert. Die restliche Strecke bis das
Wasser aus der Mühle wieder dazukommt ist meist etwas trocken.
Es folgt eine einsame Waldschlucht mit leichtem Wildwasser (WWI-II).
Beendigung der Fahrt beim Wehr von Drachental, kurz oberhalb von
Wörnsmühl. Zufahrt auf einer kleinen Straße, die von der Brücke in
Wörnsmühl am rechten Leitzachufer flußaufwärts führt.
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Thierseer Ache:
Schwierigkeit: WW II, III
Länge: 12 km
Die Thierseer Ache ist ein kleiner Wildfluß, der von Landl nach Kiefersfelden fließt
und dort in den Inn mündet. Sie ist landschaftlich und wassertechnisch reizvoll.
Übliche Einsatzstelle an der Straßenbrücke Landl - Hinterthiersee. Zunächst
leichtes Wildwasser (II) bis zum Wehr beim Schmied im Tal, das nach Besichtigung fahrbar
ist.

Wehr beim Schmied im Tal
Kurz danach beginnt eine sehr schöne Wald- und Felsschlucht mit interessantem
Wildwasser (III). Die Straße verläuft hoch über dem Fluß, bzw. abseits des Flusses.

In der Schlucht
Am Ende der Schlucht kommt links ein riesiger Steinbruch und kurz danach bei einem Steg
die Ausstiegstelle beim Gasthaus Wachtel.

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Kelchsauer Ache:
Die Kelchsauer Ache ist ein schweres Wildwasser in einem sehr
schönen Hochtal der Kitzbüheler Alpen.
Schwierigkeiten WW III-IV.
Gefälle 21 %o.
Pegel unterhalb Hörbrunn direkt an der Hauptstraße: Minimum 175 cm, MW = 190 cm, HW ab
210 cm.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 14 |
Zusammenfluß von Langer und Kurzer Grundache, kurz darauf links
Kraftwerkeinlauf; ab hier Name des Flusses "Kelchsauer Ache".
Übliche Einsatzstelle.
Stark verblocktes, gefällstarkes Wildwasser. Laufende Veränderungen durch Muren, so daß
eine Beschreibung kaum möglich ist, bis WW IV. |
| 17,5 |
Kelchsau. Vor der ersten Brücke im Ortsbereich stark verblockter
Katarakt in einer Linkskurve, besichtigen. Es folgen 3 Steinwurfwehre, das 1. besser
rechts umtragen. |
| 18,8 |
Schwierige S-Kurve mit Betonbrücke am Ende des Kataraktes. |
| 20 |
Katarakt von Hörbrunn. Nach der 2. Straßenbrücke stark
verblockte Linkskurve. Beide Ufer wurden bis zur Mündung mit Bruchsteinen neu befestigt.
Ab hier etwas leichter. Auf den nächsten 2 km rund 20 schräge Gefällbremsen, alle
fahrbar, z.T. erhebliche Wellenbildung |
| 22,5 |
Kurze, stark verblockte Gefällzone |
| 24 |
Mündung in Brixentaler Ache bei km 14. |
|
 |
|
Windauer Ache:
Die Windauer Ache ist ein sehr sportlicher Wildbach in einem
landschaftlich hervorragend schönen Hochtal der Kitzbüheler Alpen. Besonders
eindrucksvoll ist eine nahezu 4 km lange Schluchtstrecke.
Schwierigkeiten: km 9,2-10 WW IV-V;
km 10,5-20,6 WW IV und III
Gefälle 25 %o.
Pegel km 20: NW=19dm; MW=20dm
Wasser sehr sauber.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 0 |
Ursprung aus dem Rainkarsee am Fuß des Kröndlhorns in etwa 2000 m
Höhe. |
| 9,2 |
Wasserfall, 2m hoch, fahrbar. Mögliche Einsatzstelle bei NW. Evtl
ist auch eine Befahrung von weiter oben möglich. Bis km 10 sehr eng und steil, WW WW-V. |
| 9,4 |
Brücke |
| 10 |
Mögliche Einsatzstelle am Ende der Steilzone. WW III, einzelne
Stellen bis knapp WW IV. 2 Katarakte WW IV. |
| 11 |
Brücke bei Steinberghaus, übliche Einsatzstelle. Etwas später
Abnahme der Schwierigkeiten. |
| 13,2 |
Brücke beim "Jägerhäusl". Kurz danach Beginn einer
sehr schönen Wald- und Felsschlucht, sehr interessantes WW bis max. WW IV-. |
| 14,5 |
Wehr, weiteres Wehr bei km 14,7. Beide Wehre sind evtl nach
Besichtigung fahrbar, bei HW absolut unfahrbar, tödlicher Unfall! Vom Boot aus nur sehr
schwer zu erkennen, kein Rückstau, kein Kehrwasser. Unbedingt nach Einfahrt in die
Schlucht beim 1. großen Schieferabbruch aussteigen und ansehen! |
| 16,8 |
Ende der Schlucht, ab hier erheblich leichter, WW II. Bis zur
Mündung 4 niedere Geröllbremsen, alle fahrbar. |
| 20 |
Brücke, rechts Pegel, Zufahrt am linken Ufer ab km 20,6. |
| 20,6 |
Mündung in Brixentaler Ache bei km 13,8. Kurz danach Wehr,
unfahrbar, gute Gelegenheit zur Beendigung der Fahrt. |
|
 |
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Brandenberger
Ache:
Die Brandenberger Ache durchbricht in ihrem Verlauf
mehrere querliegende Gebirgszüge, daraus ergibt sich ein häufiger Wechsel
zwischen Schluchten und Klammen sowie lieblichen Talweitungen. 600 Jahre
Holztrift haben das Flußbett geformt: loser Schotter wurde abtransportiert
nur große Blücke sind geblieben. Auf langen Strecken verläuft die
Brandenberger Ache durch blanken, gewachsenen Fels. Die Brandenberger Ache
gehört zu den landschaftlich schönsten und wassertechnisch
interessantesten Flüssen Tirols. Eine durchgehende Straßenverbindung
entlang der Ache besteht nicht, der größte Teil der Brandenberger Ache
kann auf einem ehemaligen Triftsteig besichtigt werden.
Die Brandenberger Ache wurde 1988 zum
"Naturdenkmal" erklärt, damit dürften die lange Zeit heftig
umstrittenen Pläne für eine Verbauung der Ache wohl endgültig erledigt
sein.
Schwierigkeiten: km 0 - 11 WW III (IV)
km 11 - 12,8 WW V
km 12,8 - 19 WW III und IV
km 19 - 22,1 WW V (VI)
km 22,1 - 30 WW III (IV), abnehmend
| Fluß-km |
Beschreibung |
| 0 |
Ursprung durch
Zusammenfluß von roter und weißer Valepp, übliche Einsatzstelle. |
| 0,5 |
unfahrbarer Wasserfall, vor
der Kapelle links umtragen. |
| 1,5 |
Links Mündung eines
Baches, Grenze. Es folgt eine sehr schöne Schlucht mit klammartigen
Verengungen, besonders reizvoll durch Wasserfälle, die in die
Schlucht stürzen. Am Ende der Schluchtstrecke, nach 2 Wasserfällen
auf der rechten Seite eine etwa 200 m lange Blockstrecke, WW IV, vor
Befahrung unbedingt besichtigen. Links umtragen möglich. |
| 5,5 |
"Erzherzog-Johann-Klause",
Staumauer mit 4 m hohem Abfall, nicht mehr fahrbar, das Wasser strömt
ohne sichere Ausstiegsmöglichkeit durch 2 siphon-artige Durchlässe,
unbedingt rechtzeitig aussteigen und mühsam umtragen.
Bis zum Eingang der Kaiserklamm herrliche WW-Fahrt in großartiger
Landschaft, WW II-III. |
| 6,8 |
Rechts Mündung der Bayrach. |
| 10,2 |
Brücke |
| 10,5 |
Schranke, die aus dem
Inntal kommenden PKW müssen hier abgestellt werden. |
| 11 |
Beginn der Kaiserklamm, die
sich bis auf 3 m verengt. Sie hat bei dem empfohlenen Wasserstand nur
mäßige Wasserwucht, ist jedoch technisch sehr schwierig, WW V. |
| 12,8 |
Kaiserhaus, Pegel;
Einsatzstelle, falls die Kaiserklamm nicht befahren wird.
Anschließend leichteres Wasser, WW II |
| 15 |
Beginn der Pinegg-Klamm. Am
Beginn der Klamm 2 m hoher Abfall, nach Besichtigung links fahrbar,
Mitte absolut unfahrbar, Steckgefahr! WW IV. Bei sehr hohem Wasser
kann dieser Abfall auf der rechten Rampe umfahren werden. Links
umtragen gut möglich. In der Klamm keine besonderen Schwierigkeiten. |
| 16 |
Pinegg, rechts Mündung der
Steinberger Ache. |
| 16,5 |
Riffl-Katarakt, WW IV,
links oder rechts fahrbar, Hauptwasser in der Mitte wegen
Verklemmungsgefahr gefährlich (tödlicher Unfall). |
| 17,6 |
Beginn der Wiesklamm |
| 18,1 |
Rohrbach-Brücke, darunter
Blockstrecke. Die Befahrung des mittleren Teils der Brandenberger Ache
wird vielfach hier beendet. Man kann hier am linken Umfer über einen
Pfad die Straße Brandenberg-Aschau erreichen. |
| 19 |
Links zwei Häuser (Mösl-Mühle),
Beendigung der Fahrt auch hier möglich. Es folgen die schwersten
Abschnitte der Brandenberger Ache, die Mösl-, Gschöß- und
Tiefenbachklamm. Die gesamten Schluchten stellen sehr schweres WW dar,
fast durchweg WW V. Sie müssen vor einer evtl. Befahrung von einem
Trifftsteig aus unbedingt besichtigt werden. |
| 20 |
Rechts in ungefähr 20 m
Höhe ein in den Felsen gehauener Steig, den man sich schon bei der
Anfahrt merken sollte, sofort aussteigen. 200 m vor dem Strahl Baum
über ganze Breite des Flusses, unfahrbar, umtragen. Die folgende
verwinkelte Gefällzone, der sog. "Strahl" hat WW VI, sie
wurde allerdings in letzter Zeit vielfach befahren. Es dürfte
vernünftig sein, den Steig, der über eine kleine Brücke führt zum
Umtragen zu benutzen und nach 200 m wieder einzusetzen. Weiterhin
schwerstes Wildwasser. |
| 21,5 |
Steg, der danach folgende
Abfall evtl. ganz links fahrbar, rechts Verklemmungsgefahr, tödlicher
Unfall! Weiterhin gewaltige Katarakte. |
| 22,1 |
Ende der Tiefenbach-Klamm,
danach etwas leichter. |
| 24,6 |
Verfallenes Wehr,
Floßgasse im rechten Drittel fahrbar, links Durchfahrt wegen
Eisentraversen lebensgefährlich, evtl. rechts umtragen. Nach dem Wehr
folgt auf 500 m eine schwere Blockstrecke (Saugraben), WW IV, wegen
möglicher Treibholzversperrungen vor Befahrung besichtigen! |
| 25,5 |
Ehemaliges Maschinenhaus
Mossau, ab hier bis zur Mündung leichtes WW. |
| 26 |
Alte, gesperrte Brücke. |
| 26,5 |
Fußgängersteg bei Kirche
Mariathal, Pegel, Kirche und Friedhof sind sehenswert. |
| 27,5 |
Post-Brücke Kramsach. Kurz
davor ehemaliger Triftrechen, bei NW Pfähle! Auf beiden Seiten gutes
Essen, rechts guter Ausstieg möglich. |
| 28,5 |
Duftner-Brücke, beste
Stelle zur Beendigung der Fahrt (beim Rathaus) |
| 30 |
Mündung in den Inn |
|
 |
Königseer Ache:
Die Königseer Ache ist der Abfluß des Königsees.
Schwierigkeiten: WW II, III+.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 23 |
Wasserfall (7m), X, danach mögliche Einsatzstelle, starkes
Gefälle und starke Verblockung (WW IV). |
| 22,8 |
Straßenbrücke Königsee. |
| 22,4 |
rechts Campingplatz und Parkplatz, es folgen auf 200 m schöne
Schwälle, mäßig verblockt (WW III), 
danach WW II. |
| 21,4 |
Straßenbrücke Unterschönau |
| 20,2 |
Wehr, über Rutsche gut fahrbar. |
| 18,2 |
Straßenbrücke B20, Berchtesgaden, Aussatzstelle, links Mündung
der Ramsauer Ache |
|

|
|
Ramsauer Ache:
Die Ramsauer Ache entwässert die Reiteralm und den Hochkalter und
ist der Abfluß des Hintersees in der Ramsau.
Schwierigkeiten: WW II, Wehre
Gefälle: 11%o
Pegel: in Engedey (km 4,3), günstig 60 cm.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 6,4 |
Einsatzstelle nach der Klamm unterhalb der Mündung des Wimbaches. |
| 4,3 |
Straßenbrücke Engedey, Pegel, rechts Oberschönau. |
| 0 |
Berchtesgaden, Straßenbrücke, danach Mündung in die Königseer
Ache. |
|

|
|
Berchtesgadener Ache:
Die Berchtesgadener Ache entsteht durch den Zusammenfluß von
Königsseer Ache und Ramsauer Ache. Sie ist ein leichter Wildfluß mit einigen Wehren.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 0 |
|
| 0,7 |
Wehr, nach ansehen evt. fahrbar. |
| 2,4 |
rechts Salzbergwerk, Wehr gut fahrbar. |
| |
 |
| 5,1 |
Wehr fahrbar |
| 11 |
Marktschellenberg, Brücke der B 305, dahinter Wehr. Gute
Möglichkeit zur Beendigung der Fahrt. |
|

|
|
Donau:
Die Strecke von Vohburg nach Kehlheim ist 24 km lang und führt
unter anderem durch den Donaudurchbruch bei Weltenburg.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 2438,4 |
Beginn des Wasserübungsplatzes Wackerstein-Münchsmünster der
Bundeswehr. Vorsicht auf Spannseile und Schwimmbrücken! Kurzzeitige Durchfahrtsverbote
unbedingt beachten! Lebensgefahr! Rechts und links sind militärische Sperrgebiete,
anlanden verboten. |
| 2436,8 |
Ende des Wasserübungsplatzes. |
| 2436,6 |
Straßenbrücke, links Pförring. |
| 2432,4 |
alte Straßenbrücke, links Neustadt, rechts Marching. 100 m danach
neue Brücke. |
| 2432 |
rechts Zeltplatz, Rastplatz, Gasthaus Reiterstüberl (ca. 10 Min). |
| 2427 |
rechts Mündung der Abens. |
| 2426,9 |
Seilfähre, links Hienheim.
Überreste des vor 2000 Jahren erbauten Limes, auf der Höhe am Waldrand Hadrianssäule
mit der Inschrift: "Hier am linken Donauufer beginnt der von den römischen Kaisern
Trajan, Hadrian und Probus in den Jahren 117 bis 282 n. Chr. gegen die Teutschen angelegte
Wall, auch Teufelsmauer genannt."
rechts Eining, Rastplatz und Imbiss beim Fährhaus. |
| 2422,6 |
links Haderfleck, beim Haderfleck treten die Berge des Juras an den
Fluß heran und drängen diesen nach Südosten. |
| 2420,6 |
rechts Gänsanger der Gemeinde Weltenburg, links Stausacker,
Gartenschänke Schmidt (paddlerfreundlich). |
| 2419,5 |
rechts Kloster Weltenburg, altes Benediktinerkloster, der
Überlieferung gemäß vom hl. Eustachius um 620 gegründet. Barocke Klosterkirche, erbaut
von den Gebrüdern Asam, Klosterwirtschaft mit Brauerei. Gleich nach dem Kloster beginnt
der Donaudurchbruch. Vorsicht auf Motorschiffahrt! Naturschutzgebiet!

Am Kloster Weltenburg
|
| 2416,3 |
links Klösterl, Gasthaus im Donaudurchbruch (paddlerfreundlich).
Haus des Kehlheimer KC. |
| 2415 |
links auf dem Michelsberg steht die von König Ludwig I. in den
Jahren 1842-1863 erbaute Befreiungshalle (Andenken an die Befreiungskriege 1813-1815). |
| 2414,6 |
links Mündung des Ludwig-Donau-Main-Kanals, für Schiffe und
Sportboote aufgelassen. Gute Ausstiegsmöglichkeit. |
|

|
|
Koppentraun:
Die Koppentraun durchbricht in einer wildromantischen und kaum
zugänglichen Schlucht die Ausläufer des Dachsteines und mündet in den Hallstätter See.
Schwierigkeiten: IV+; schwerstes Wildwasser, bei Hochwasser
Lebensgefahr.
Gefälle: gesamt: 15%o, im Mittelstück 25%o.
| Fluß-km |
Beschreibung |
|
|
| 9 |
Fußgängersteg gegenüber des Bahnhofs Bad Aussee,
Pegel! PKW am nahen Bahnhofsparkplatz abstellen. |
| 10 |
Betonwehr, bei NW Betonplatte im Unterwasser, bei
höheren Wasserständen lebensgefährlicher Rücklauf. Es folgen 3 kleine Stufen, bei der
3. Stufe ist die Steinpackung durch Schienenstücke fixiert. Vorsicht! Je nach Wasserstand
Unfallgefahr!
Zunächst leichtes Wildwasser, WW II-III. Die Koppentraun schneidet allmählich immer
tiefer in die Koppenschlucht ein. |
| 12,5 |
1. Eisenbahnbrücke, Zunahme der Schwierigkeiten. |
| 13 |
2. Eisenbahnbrücke.
Fast schlagartige Steigerung der Schwierigkeiten. In einer leichten Linkskurve zunächst
knapp aufeinanderfolgende Gefällstufen, WW II-IV. In der letzten Stufe vor dem
"Gschauten" liegt rechts ein Baum im Wasser, unbedingt links fahren (1997).
Unmittelbar darauf folgt ein Katarakt, der mit großen Felsbrocken durchsetzt ist (das
"Gschaute"), WW IV, vor Befahrung vom rechten Ufer aus besichtigen. Am Ende des
"Gschauten" rechts großes Loch mit starkem Rücklauf, evtl. links über Steine
umfahrbar.
Nach 200 m ruhigem Wasser folgen die schwersten Stellen der Koppentraun (das
"Ungschaute"), zur Besichtigung links aussteigen, WW IV-V, bei HW WW V. Die 3
aufeinanderfolgenden Stufen können links umtragen werden. In der 4. Stufe Baum in der
Walze, Steckgefahr, Durchfahrt 2m links vom Ufer (1997). Hier auch neue Stufe mit
erheblichem Rücklauf. Links umfahren möglich. Bis zur 3. Eisenbahnbrücke eine Reihe von
weiteren Katarakten, WW IV. |
| 16 |
3. Eisenbahnbrücke, Ende der Schwierigkeiten. |
| 17 |
Straßenbrücke, Pegel, Ausstiegstelle |
|

|
|
Traun:
Die Traun fließt vom Halstätter See in den Traunsee.
Auf der ersten Hälfte der Strecke befinden sich mehrere Wehre, auf der zweiten Hälfte
ist die Traun ein reiner Wanderfluß.

Ein Wehr auf der Traun
| Fluß-km |
Beschreibung |
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| 32,5 |
Steeg, Ausfluß der Traun aus dem Hallstätter See, Brücke,
Einsatzstelle. Wehr (Seeklause), vor Befahrung unbedingt besichtigen. Die Hauptströmung
zieht in einen Driftrechen. Es hat hier schon mehrere Unfälle gegeben, ein Todesfall
(1996). |
| 35,5 |
Wehr (Granitzpolster), links fahrbar, Besichtigung vom linken Ufer
empfehlenswert. |
| 35,8 |
Wehr (Eispolster), rechts fahrbar. |
| 36,5 |
Wehr (Goisererpolster), wurde umgebaut, Endzustand noch nicht
bekannt, Besichtigung erforderlich. |
| 39 |
Wehr (Weißenbachpolster), fahrbar, bei höherem Wasserstand
erhebliche Wellenbildung am Auslauf. Links anschauen. Links Mündung des Weißenbaches. |
| 40 |
Eisenbahnbrücke, unbedingt links aussteigen, um den folgenden
"Wilden Laufen" zu besichtigen. Der Fluß teilt sich in zwei Arme.
Im linken Arm Floßgasse, am Ende hohe Wellen, bei höherem Wasserstand gefährlicher
Rücklauf, evtl. ganz rechts am Rücklauf vorbeifahren.
Rechter Arm zunächst Wehr mit mäßigem Rücklauf, fahrbar, kurz danach verwinkelter
Abfall, WW IV. |
| 45 |
Bad Ischl, Eisenbahnbrücke, davor links gute Möglichkeit die
Fahrt zu beenden, Parkplatz. |
| 46,5 |
Wehr mit Floßgasse? Dieses Wehr soll inzwischen abgebaut sein. |
| 65 |
Mündung in den Traunsee. |
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Auf der Traun
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